Skip to main content

Schlauchheizung

Polyurea und PU Schaumsysteme müssen geheizt werden, damit diese verarbeitet werden können. Es ist wichtig dass die Beheizung der Materialien bis zur Pistole erfolgt und keine Kältebrücken entstehen. Deswegen werden die Materialschläuche beheizt.

Die Schlauchheizung hat die Funktion, dass die Temperatur die in der Anlage erzeugt wird, im Schlauch gehalten wird. Sie ist nicht dafür da, dass die Temperatur im Schlauch erhöht wird. Die Temperatur soll nur gehalten werden um die vom Materialhersteller geforderte Temperatur sicher bis zur 2K-Pistole zu halten und eine Viskosität zu gewährleisten, um eine gute Vermischung der beiden Komponenten in der Mischkammer der Pistole sichzustellen.

Standardanlagen haben zwei Haupterhitzer und eine gemeinsame Schlauchheizung. Diese 2K-Anlagen haben also drei Heizkreise. Sonderanlagen wir zum Beispiel die GAMA VR haben getrennte Schlauchheizungen. Diese Anlage hat also vier Heizkreise.

Im Normalfall sind das Heizungen die im Niedervoltbereich betrieben werden. Dies ist ein Sicherheitsaspekt. Denn ein 230 V Heizschlauch sollte nicht draußen zum Einsatz kommen. Es kann sein, dass ein Heizschlauch in einer Pfütze liegt, oder dass ein Fahrzeug darüber fährt und der Schlauch beschädigt wird. Daher ist es sicherer, wenn man mit Niedervoltsystemen arbeitet. Die Spannung von 230 V wird über einen Transformator je nach Anlagentyp und Schlauchlänge auf einen Spannungbereich zwischen 40 und 90 V transformiert.

Der Materialschlauch selber ist mit einem feinem Kupfergeflecht überzogen, welches wiederum mit einem Schutzmantel überzogen ist. Strom wird durch das Kupfergeflecht geleitet. Durch den Widerstand erwärmt sich das Kupfergeflecht und das Material wird indirekt beheizt.


Ähnliche Beiträge

Wir ziehen um!

Ab dem 24.08.2020 finden Sie uns an folgender Adresse:

PolyureaTec GmbH
Jakob-Kaiser-Str. 8
47877 Willich

Neue Telefonnummer:

Telefon: 02154 / 888 69-90
Fax: 02154 / 888 69-92