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Impingement-Verfahren

Das Impingement-Verfahren ist ein System, wie sehr reaktive und zum Teil auch viskose Materialien vermischt werden. Ein pures Polyurea gilt als niedrig-viskoses Material, ist aber im nicht temperierten Zustand nicht in dem Viskositätsbereich, der eine maschinelle Verarbeitung erlaubt.

Viskose Materialien werden in der Anlage unter Einsatz von Temperatur so temperiert, dass die Viskositäten in der Pistole im Bereich von 150-250 mPas s sind. In diesem Viskositätsbereich lassen sich Materialien gut vermischen.
Als anschaulichen Vergleich kann man das wie folgt vergleichen: Honig mit Honig ist schlecht zu vermischen (zum Beispiel nicht beheiztes Polyurea-System). Wasser mit Wasser kann man sehr gut vermischen (Polyurea-Komponenten sind bis zur Pistole temperiert)

Beide Komponenten werden unter hohem Druck in die Mischkammer gedrückt. Dort treffen die Materialien aufeinander, verwirbeln und werden so miteinander vermischt.
Die Mischstrecken sind mit nur 1-2 cm sehr kurz.

Es ist sehr wichtig zu wissen und zu verstehen, dass die Materialien sofort miteinander reagieren, sobald diese in Kontakt miteinander kommen.


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